Sehenswürdigkeiten/Aktivitäten:

 

Amathous: Die Ausgrabungen der antiken "königlichen Stätte" und Zentrum der "Verehrung der Aphrodite", befinden sich an der Südküste bei "Agia Tychonas".

Mehrere Bauphasen prägen das Ausgrabungsgebiet in dem die "Akropolis" mit "Aphrodite-Tempel", eine "Grotte" mit 312 Gräbern und die "2m hohen Vasen" freigelegt wurden. Da sich an den Fundstücken vornehmlich Westeuropa und die USA bereicherten, sind sie heute als Exponate im "British Museum", "Metroplitan of Art NY" sowie im "Louvre" zu bewundern.  

In dem von den Pelasgern besiedelten Gebiet, reichen erste Spuren bis in die frühe Eisenzeit, ca. 1100 v.Chr. zurück. Beeinflusst von den Phoeniziern, baute man eine Kultstätte in der religiöse Kinderopfer durchgeführt wurden. 1000 v. Chr. entstanden Handelsbeziehungen zu Euböa und bald darauf errichtete man einen Palast und einen Hafen. Es existieren Belege für die Anfänge einer Infrastruktur. Erweiterungsbauten fanden im 6. und im 3.Jhrh.v.Chr. statt.

Die Bewohner lebten vom Handel mit Getreide, Schafen und Kupfer.

 

Zypernmuseum: Das Museum zählt aufgrund seiner Grösse und seines Alters zu den bedeutendsten der 15 Museen Zyperns. Aus Angst vor weiteren Plünderungen zypriotischer Kunstschätze, veranlasste man am "Paphos Tor" in Nikosia den Bau von diesen umfangreichen chronologisch geordneten Ausstellungsräumen.

 

Präsentiert werden: Statuen aus der Jungsteinzeit und Funde von Chirokitia, Ausgrabungen, Artefakte aus der Kupferzeit (2500–1900 v. Chr.) wie das "Vounous-Modell", syrische Keramiken und Amphoren des 15. Jhrh.v.Chr., mykenische Artefakte, römische Mosaikfussböden und vieles mehr. Im Mittelpunkt der Ausstellung steht die Bronzezeit und die griechisch sowie römische Antike. 

 

Chirokitia: Die archäologische Ausgrabungsstätte in "Larnaka" gehört heute zum UNESCO-Weltkulturerbe. Das Gebiet zählt zu den wichtigsten prähistorischen Stätten des östlichen Mittelmeerraumes und wurde vom 7.- 4. Jhrt. v. Chr. von ca. 1000 Einwohnern besiedelt. Dem Besucher erhalten geblieben sind die Ansätze einer Befestigungsmauer und deren Rundhäuser mit Gräbern. Die Bewohner Chirokitias lebten überwiegend von der Landwirtschaft.

 

Weitere archäologische Fundstücke liegen im "Zypern Museum" in Nikosia aus.

 

Salamis: Das "Stadtkönigreich" aus der Eisenzeit und die "antike Stadt" befinden sich an der Mündung des "Pidias", dem Fluss im Osten Zyperns.

Der Mythos besagt, dass "Teukros", der Halbbruder des "Grossen Ajax", nach dem Fall "Trojas" nach Zypern ging und in Salamis den ersten Tempel für "Zeus" errichtete.

Zwar galt die Stadt mit der Nekropole schon seit dem 11.Jhrh.v.Chr. als Metropole der Insel, so breitete sie sich noch weiter unter dem Einfluss der Hochkulturen Kleinasiens, dem vorderen Orient und vor allem Ägypten aus. Freigelegte Artefakte und Kunstschätze, Beigaben in Königsgräbern sowie Münzen des Königs "Euelthon" belegen Handelsbeziehungen, und die zunehmende Bedeutung Salamis als das zentrale Königreich Zyperns.  

Zur Besichtigung stehen das "Gymnasium von Salamis", das "Theater von Salamis", das "Bodenmosaik" der "Basilika Kampanopetra" (Sakraranlage aus dem 5.-6.Jhrh. mit einer Grösse von 152m*38m), "Therme von Salamis" und dazugehörigen "römischen Mosaiken" sowie die Gräber der Könige und vieles mehr zur Verfügung.


Enkomi: Die Ausgrabungsstätte beherbergt Funde aus der Bronzezeit und war vorübergehend Nachbar von "Salamis". Vermutlich war "Enkomi" damaliger Hauptsitz Zyperns und identisch mit dem im semitischen Sparachgebrauch verwendeten "Alisiija". Auch hier ist der Einfluss Ägyptens sehr gross. Im Zuge der Ausweitung des Handels mit Kupfer, wurde die Stadt zur Export-Metropole und man verlagerte die Bevölkerung im 17.-16.Jhrh. v. Chr. in ihren neuen Wohnraum an die Küste.

Der Handel florierte und Enkomi importierte verstärkt "Mykenische Keramik". Infolge des Falls von "Mykene", wurde die Ware rar und man begann das Gut mit Hilfe der auf Zypern angesiedelten "archaischen Flüchtlinge" selbst zu produzieren. Ca. 1050 Jhrh.v.Chr. fiel Enkomi einem Erdbeben zum Opfer, der Hafen versandete, und die Bevölkerung siedelte ins benachbarte "Salamis" um. Ausgrabungen und Funde wie Heiligtümer aus der Spätbronzezeit (12. Jh. v. Chr.) der „Gott mit den Hörnern“, sowie der „Barren-Gott“, aber auch sehr viel ältere Keramiken datiert auf 2300–1900 v. Chr., liegen zur Besichtigung im Nikosia Museum aus.


Archäologischer Park Pafos: Die Ausgrabungsstätte der antiken Stadt "Paphos" gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe. Erste Besiedlungsspuren datiert man auf das 15.Jhrh.v.Chr. Später unterwarf Ptolemäos im Zuge der "Griechisch-Makedonischen Dynastie" Pafos. Für den Besucher ersichtlich sind folgende Ruinen: "Villa des Theseus" Palast des röm. Stadthalter aus dem 2.Jhrh., "Villa des Dionysos" mit röm. Mosaiken aus der Kaiserzeit, "Villa des Aion" zu sehen sind ebenfalls Mosaiken, Bildnisse mit Zeus, Dionyssos, "Saranda Kolones" die Castell aus der Byzanz deren Namensgebung (übersetzt:40 Säulen) eindeutig aus dem griechischen herrrührt.

Chirokitia

Zypernmuseum

Salamis

Enkomi

Archäologischer Park Pafos