Sehenswürdigkeiten / Aktivitäten:

Delphi:  Die antike Stadt mit dem Ort der Prophezeiung liegt in 700m Höhe am Fusse des "Apollon" geweihten Bergmassivs "Pernass" und gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe.

Am südwestlichen Ende des 2.455 Meter hohen Gebirgsstocks liegt Delphi, nicht zu verwechseln mit der modernen Kleinstadt Delfi, westlich gelegen.

Die historischen Stätte, "das Orakel von Delphi" (5.Jhrh.v.Chr. - 391 n. Chr.), liegt im Nachbau, dem "Adyton" des "Apollon-Tempels". Die Kultstätte galt lange Zeit als Mittelpunkt der Welt und empfing gut situierte Besucher mit politisch motivierten Fragestellungen von überall her und wurde so zum Instrument von Machthabern und Kriegsführern.

Zu besichtigen sind ausserdem:

Der "Tholos" dem aus pentelischem Marmor geschaffenen Rundbau im Heiligtum der "Athena Pronaia",

"die heilige Strasse", die zum Altar und dem "Tempel des Apollon" führt.

Verschiedene Schatzhäuser (480 v. Chr.- 525v. Chr.) wie das "von Athen", oder "von Sykion", erbaut zur Demonstration der Macht und zum Dank der gewonnenen Schlacht gegen die Perser.

Die "Halle der Athener". (478v.Chr.), ein 3stöckiges Bauwerk das am Ende "der heiligen Strasse" lag um die von den Persern erbeuteten Raubschätze zu präsentieren.

 

Archäologisches Museum Delphi: Das Institut präsentiert Ausgrabungsfunde aus dem antiken Delphi. Zu den Exponaten gehören die archaischen Statuen der "Gebrüder Kleobis und Biton", die "Naxos-Sphinx" von 570 v. Chr., und "der Wagenlenker von Delphi". Aus dem "Apollon-Heiligtum von Delphi" stammt der "Omphalos" ein phallischer Kultstein der im "Adyton" "den Nabel der Welt" symbolisierte. Des weiteren befinden sich hier Funde "der heiligen Strasse" aus Gold und Elfenbein sowie mykenische Tonwaren u.v.m.


Kastalische Quelle: "Pythia", die weissagende Priesterin begab sich zur "heiligen Quelle Kastalia", nahm dort ein Bad, trank ein Schluck heiliges Wasser aus der daneben liegenden "Quelle Kassiotis", bevor sie ihre Prophezeiungen (angeblich) im Rausch von Methan- und Kohlendioxidhaltigen Gasen im Apollontempel sprach. Der Ort war ursprünglich "Apollon" und den "olympischen Musen" geweiht und versorgt noch heute das moderne Delfi mit Grundwasser.


Tempel des Apollon: Nachdem die Vorläufer des Tempels (ca. 600v.Chr.) durch Naturkatastrophen vernichtet wurden, führte man die letzten Wiederaufbauarbeiten der Weihestätte und "Sitz des Orakels" 320 v. Chr. zu Ende. Im Zuge der Ausgrabungsarbeiten wurden 38 dorisch geordnete Säulen, 6 an den Fronten und 15 an den Seiten, wieder aufgerichtet.

Hier residierte "Pythia", die Priesterin der Prophezeiung im "Adyton" dem strategisch abgeschlossenen Rückraum des Tempels. Sie sass auf einem "Dreifuss" über einer Erdspalte und Austrittspunkt ethylenhaltiger Gase bevor sie mit Ihren Weissagungen begann;


Theater und Stadion von Delphi: Hier im "Stadion" fanden alle 4 Jahre die Wettkämpfe zu Ehren des "Apollon" statt. Der Sieger erhielt einen Lorbeerkranz. Diese "Phanellischen Spiele" wurden in ganz Griechenland an religiösen Kultstätten den Göttern gewidmet. Zu den Austragungsorten zählten Delphi, Olympia, Korinth und Nemea.

 In der Regel fanden Kämpfe zwischen Kriegern statt, es gab aber auch Kultur-Wettstreite im Dichten und Musizieren, die hier im "Theater" ausgetragen wurden.

Archäologisches Museum Delphi

Delphi

Kastalische Quelle

Tempel des Apollon/Theater,Stadion v. Delphi