Sehenswürdigkeiten/Aktivitäten:Paros

Panagia Ekatontapyliani :  Die sakrale Anlage, übersetzt, „die mit den hundert Pforten" steht in der Hauptstadt Parikias und wurde der "Heiligen Helena", Mutter von "Konstantin dem Grossen" gewidmet.

Das kreuzförmige Taufbecken aus Marmor und den 2 Kapellen mit Taufhaus, die während der Regierungszeit des byzantinischen "Kaisers Justinian I." von "Isisdor" (442-537 n.Chr,), Architekt der Spätantike der auch die "Agia Sofia" erbaute, macht diese Kirche sehenswert.


Pythion und Asklepieion: Ebenfalls in Parikia wurden die Überreste der Heiligtümer des "Kultes von Asklepieion" (5.Jhrh.v.Chr.) der in den Kult des "Pythischen Apollon" überging freigelegt.
Die Ausgrabungsstätte befindet sich am Nordabhang des Berges Arakas.

Den "Altar" erbaute man auf der oberen und das "Heiligtum" auf der unteren Terasse. Die Jünglingsfigur, der "Apollon von Paros" befindet sich heute im Kunstmuseum von Paris.

Einige Meter nördlich der Kultstätte befindet sich die malerische Bucht Parikas.


Koukounaries: Die Ausgrabungen der Stätte aus der Jungsteinzeit befindet sich an der Bucht von Noussa.

Erste Besiedlungen der Griechen datiert man auf das "Endneolithikum" bis in die frühe Bronzezeit.

Zu den Funden gehören aus der frühkykladischen Epoche Keramiken, Fragmente von vulkanischem Gesteinsglas, Marmor und Knochen von Nutztieren, Behälter und Terrakottafiguren, sowie Überreste eines Gebäudes.

Eine "Palast", in Form eines Herrenhauses mit 3 Hauptteilen und tönerner Badewanne, Waffen und Teilen eines Elfenbeinmöbels sowie v.m. wurde auf dem Gipfel des "Koukounaries" freigelegt.

Etwa 700 v. Chr. errichtete man auf dem Hügel einen "Athenatempel" . Zeitgleich entstanden 2 neue Siedlungen, die man aus strategischen Gründen und wegen neu geschlossener Handelsbeziehungen an der Bucht, mit Anschluss ans Meer verlagerte.


Marathi: Hier wurde der populäre "parische Marmor" abgebaut aus dem diverse griechische Statuen und sogar "Napoleons Grabstätte" errichtet worden sind.

Man kann die Stollen besichtigen.
Ab dem 6. Jhrh. diente der Rohstoffabbau der Bevölkerung von Paros als Handelsgut. Die bildenden Künste antiker Bildhauer und Architekten wurden aus den feinkörnigen weissen Rohstücken der "Nymphengrotten" erschaffen und verhalfen den Künstlern zu weltweitem Ruhm. Eines der berühmtesten Beispiele ist die "Venus von Milo", oder auch der "Apollontempel von Delphi"

Zwischen Parika und Naoussa befinden sich die wichtigsten Steinbrüche.

In einem Museum bei Parika liegen Ausgrabungsfunde sowie Fragmente antiker Marmorarbeiten aus.

 

Panagia Ekatontapyliani

Pythion und Asklepieion

Koukounaries

Marathi