Sehenswürdigkeiten / Aktivitäten: Athen

 

Syntagma Platz: “Platz der Verfassung“ verdankt seinen Namen eine durch „Giannis Makrygiannis“ und „Andreas Metaxas“ initiierte Bewegung, die das Volk, wie auch das Militär für sich gewann.

Dieser Bewegung zum Dank, zwang man den in Folge der Ratifizierung des "Londoner Protokolls", von England, Frankreich und Russland installierten "König Otto", so nach der „Revolution des 3. Septembers 1843“ zur konstitutionellen Monarchie.

Aus der darauffolgenden Regierung gingen die Köpfe der Revolution als Minister hervor.

"König Otto", 1. König von Griechenland (1832 bis 1862), und Prinz von Bayern, der dem Militärputsch welcher sich zum Volksaufstand ausweitete unterlag, sah sich gezwungen den Forderungen der Revolutionäre, sowie den von aus Wahlen bevollmächtigen Vertreter formulierte Verfassung, zu unterzeichnen.

Die absolute Monarchie war tot und der Syntagma Platz wurde nicht zum letzten Mal Schauplatz politischer Kontroversen zwischen Volk und Regierung.

 

Archäologische Nationalmuseum: Die Ausstellung besitzt die bedeutendste Sammlung von archäologischen Fundstücken und Kunstwerken der prähistorischen Hochkulturen, wie der Kykladischen, der Mykenischen, des Neolithikums, gefolgt von der Archaik mit Werken aus dem 7 Jhrh.v.Chr, übergehend in Skulpturensammlungen des „strengen Stils“ bis hin zur frühen Klassik mit Grabreliefs aus Attika ab dem 5.Jhrh.v.Chr.

Die Liste der chronologisch geordneten und in ganze Abteilungen aufgeteilte Exponate setzt sich scheinbar endlos bis in die griechische Spätantike fort und wurde mit der Winckelmann-Medaille des "Deutschen Archälogischen Instituts" (DAI) ausgezeichnet.

 

Akropolis: Die "Oberstadt Athens“ setzt sich zusammen aus mehreren Bauwerken die überwiegend der Göttin Athene geweiht waren. Als eine der "12 olympischen Gottheiten", als auch "Schutzheilige" und Namensgeberin der gleichnamigen Stadt steht die Göttin in der griechischen Mythologie für Weisheit, Strategie, des Kampfes und der Kunst.

„Phidias“, 500-430 v.Chr, einer der begehrtesten Bildhauer der Antike, zu dessen Werken u.a. die "Zeusstatue Olympias" (Bestandteil der 7 Weltwunder der Antike) zählt,  war wesentlich am Bau des  "Parthenon Tempels", zentraler Mittelpunkt der Akropolis, welcher durch Auftraggeber Perikles zum Dank an die Rettung der Athener und Griechen nach den Perserkriegen erbaut wurde, beteiligt.

Zugehörig ist seine "Athena-Parthenos Statue", die ausschliesslich aus Elfenbein und Gold bestand, mit einer Sphinx (Dämon der Zerstörung und des Unheils) auf dem Helm, und der Abbildung eines Greifs (Mischwesen aus der Mythologie das sich aus Löwen, Raubvogel, Skorpion und Schlange zusammensetzt) an den Seiten.

Auf der Brust den Kopf der Medusa tragend, während sie in der einen Hand die Statur einer 2 m hohen Nike (Siegesgöttin), und in der anderen eine Lanze hält.

Vor ihr liegt ein Schild mit Erichthonios, dem "König von Attika" in Schlangengestalt, während sie auf einer Plastik steht, die die Schaffung der Pandora aus Lehm im Auftrag des Zeus, wiederspiegelt.

Wie all seine anderen Kunstwerke, fielen auch diese umweltbedingten sowie mutwilligen Zerstörungen zum Opfer.

In der mykenischen Epoche erfüllte die Akropolis als Residenz der Könige, militärische Zwecke. Erste Siedlungsspuren führen bis in das Neolithikum zurück. Im "demokratischen Athen" funktionierte man das Gebiet zur "Tempelanlage für die Götter" um und wurde dann in der hellenischen Periode unter "Perikles" erneut umgestaltet.

Das Akropolis Museum zeigt diverse Fundstücke der ehemaligen Oberstadt von der Archaik bis zur Spätantike.

Zu den populärsten Exponaten zählen 

  • Blonde Kopf von der Akropolis (Jünglingsstatue aus Marmor)
  • Kritios-Knabe (480 v. Chr.)
  • Statue des Kalbträgers  (600 v. Chr.)
  • Peploskore, Statue eines Mädchens (530 v. Chr.)

 

Zu besichtigen sind noch viele andere Museen und Galerien.

Einige empfehlenswerte davon sind:

  • Die Nationalgalerie, überwiegend mit Sammlungen griech. Künstler des 19.-20. Jhrh.
  • Megaro Mousikis, der Musikpalast Konzertgebäude der gemeinnützigen „Gesellschaft der Freunde der Musik“
  • Theatermusum Athens, Museum der Geschichte des griechischen Theaters gewidmet und Forschungseinrichtung für Theaterwissenschaften in Griechenland. Zur Ausstellung gehören, Bühnenmodelle, Kulissenentwürfe, Kostüme, Masken usw.

 

documenta 14: findet in Athen wie auch in Kassel vom 8. April bis zum 16. Juli 2017, im Rahmen der bedeutendsten internationalen Ausstellungsreihe für zeitgenössische Kunst statt.

Athens Biennale: findet 2jährig als grösste Kunstausstellung Griechenlands an verschiedenen Orten Athens, vornehmlich in ärmeren Gegenden mit hohem Migrationsanteil statt.

Im Mittelpunkt stehen Werke der Bildhauerei, des Films und der Malerei. Künstler wie auch Kuratoren verzichten auf ihr Honorar.

 

Syntagma Platz

Archäologisches Nationalmuseum

Akropolis